Sexuelle Probleme

Sexuelle Probleme können sehr unterschiedliche Ursachen haben: 

Sie können organisch bedingt sein.

Sie können Ausdruck von Beziehungsproblemen und Kommunikationshürden sein.

Sie können aufgrund von Denkweisen und Idealvorstellungen entstehen, die innere Spannungen erzeugen. Oder im  Zusammenhang mit sexuellen Lernerfahrungen stehen.

 

Sexologische Befunde belegen, dass die meisten sexuellen Probleme, mit denen die Menschen eine Sexualberatung aufsuchen, vor allem eine Folge von eingeschränkten sexuellen Lernschritten sind. Die sog. sexuellen Funktionsstörungen können mit dieser Perspektive vor allem als Impuls für neue individuelle Lernerfahrungen und Erweiterungen verstanden werden.

 

Hier eine Übersicht über die häufigsten Probleme:

 

Sexuelle Aversion

Wenn ich im Allgemeinen gegen sexuelle Handlungen einen Widerwillen empfinde und unter diesem leide.

 

Sexuelle Lustlosigkeit/ verminderte Lust

Wenn ich dauerhaft keine oder weniger Lust auf Sex habe, als ich es mir wünsche.

 

Erregungshemmung/plötzlicher Erregungsabbau

Wenn es nicht zum Anschwellen des Gewebes und zur Lubrikation kommt ("trocken"), oder sich die anfängliche Lust immer wieder zurückzieht.

 

Orgasmusschwierigkeiten

Wenn ich nie oder nur sehr selten einen Orgasmus erlebe.

 

Vaginismus

Wenn das Eindringen in die Vagina aufgrund von starker Verkrampfung nicht möglich ist.

 

Dyspareunie

Wenn es beim beim Eindringen in die Vagina schmerzt, brennt, sticht.

 

Gesteigertes sexuelles Verlangen

Wenn ich mich in meiner Sexualität als süchtig wahrnehme.