Sexualpädagogik in Potsdam und Umland


Meine sexualpädagogischen Angebote richten sich an Kinder und Jugendliche.

Sie ergänzen die schulische Sexualerziehung und bieten einen geschützten Raum für eine ganzheitliche Auseinadersetzung mit Themen wie Pubertät, Liebe, Beziehung und Sexualität.

 

Ich vertrete eine Sexualpädagogik, die ressourcenorientiert, emanzipatorsisch und gendersensibel ist. Eine Sexualpädagogik, die positiv gegenüber dem Lebensthema Sexualität eingestellt ist und für sexuelle Selbstbestimmung und Vielfalt eintritt.

 

Die Angebote fördern einen positiven Zugang zum eigenen Körper, tragen zur Identitätsbildung bei und unterstützen einen selbstbestimmten, verantwortungsvollen und partnerschaftlichen Umgang mit Sexualität. Der Schutz vor sexuell übertragbaren Krankheiten, vor ungewollter Schwangerschaft und sexualisierter Gewalt sind in diesem ganzheitlichen Ansatz ein fester Bestandteil. Prävention ist in die sexualpädagogische Arbeit eingebettet, ohne Gefahren zu verharmlosen, aber auch ohne zu dramatisieren und Ängste zu schüren.

 

Die Themen sind breitgefächert und orientieren sich an der Lebenswelt und Fragen der Zielgruppe. Sie werden altersangemessen aufbereitet.

 

Zielgruppen:

- Grundschüler*innen

- Mittelstufe 6.-8. Klasse

- Jugendliche 8.-12. Klasse

- Menschen mit Beeinträchtigungen

- Kinder & Jugendliche mit Fluchterfahrung

Mögliche Inhalte:

Kinder: Grundschulalter

  • Was bedeutet es für mich ein Mädchen*/Junge* zu sein? Gibt es Unterschiede?

  • Wie entsteht ein Baby und wie entwickelt es sich im Bauch?

  • Was gibt es für Veränderungen in der Pubertät?

  • Stärkung des Körpergefühls
  • Eigene Wünsche und Grenzen im Umgang miteinander wahrnehmen und ausdrücken

  • Prävention vor sexualisierter Gewalt

Kinder & Jugendliche: 6.-12. Klasse (altersangemessen in unterschiedlicher Gewichtung)

  • Körperaufklärung
  • Stärkung der Körperwahrnehmung & Reflexion von Schönheitsidealen
  • Pubertät: Was passiert eigentlich während der Pubertät im Körper? Mit den Gefühlen? Mit den Gedanken?

  • Zyklus: Wie funktioniert das eigentlich genau mit dem Menstrutionszyklus? Was passiert da im Körper der Mädchen* und Frauen*? Wann fängt das alles an? Wann hört es wieder auf? Kann man die erste Regelblutung feiern? Und wenn ja, was wäre für mich als Mädchen* stimmig? Was tut mir als Mädchen* gut, wenn ich blute? Welche Tricks und Hilfmittel gibt es bei Menstruationsbeschwerden? Welche Hygieneartikel passen zu mir?

  • Sexuelle Orientierungen und Geschlechtlichkeiten: Wie vielfältig sind wir als Menschen auch in unseren Geschlechtlichkeiten? Was versteht man unter dem biologischen und sozialen Geschlecht? Welche sexuelle Orientierungen gibt es? Wie können wir uns vorurteilsfrei begegnen?

  • Werte und Normen: Was ist mir wichtig in puncto Liebe und Sexualität? Welche verschiedenen Meinungen und Erwartungen gibt es gesellschaftlich? Was macht das mit uns? Welche Werte und Normen der Gesellschaft finde ich für mich stimmig, welche nicht? Warum?

  • Beziehungsthemen: Was bedeutet es für mich, eine Beziehung zu haben? Was ist für mich überhaupt eine gute Beziehung? Was ist Liebe? Wie bin ich und was brauche ich in einer Beziehung

  • Fortpflanzung, Verhütung und Familienplanung

  • Sexuell übertragbare Infektionen und Verhütung

  • Sexualität und Recht: Sexuelle Selbstbestimmung, Schutzaltersgrenzen, Umgang mit digitalen Medien (Sexting/Pornografie)

  • Prävention vor sexueller Gewalt / sexualisierter Gewalt


Formate:

Kinder und Jugendliche haben ein Recht auf Information, Bildung und Prävention.

Regelmäßige sexualpädagogische Projekte sind hierbei empfehlenswert, denn Fragen und Entwicklungsaufgaben wachsen mit.

Seit dem Bekanntwerden der Missbrauchsskandale an Institutionen und den Empfehlungen der UBSKM sind Schulen und andere soziale Institutionen staatlich dazu angehalten, sexualpädagogische Konzepte (inkl. Schutzkonzepte) zu entwickeln und zu implementieren. Dem entsprechend ist Sexualpädagogik heute auch für ganze Systeme mitzudenken: Kinder - Eltern - Lehrer*innen - Schule. Dabei geht es um Bildung und Prävention, Transparenz für Eltern- und Lehrer*innenschaft und um eine klare Umgangskultur mit sexuellen Themen in der Einrichtung, die für alle Sicherheit schafft.

 

So können Sie sich, je nach Möglichkeit und Anliegen, unterschiedliche Bausteine buchen:


  • sexualpädagogische Projekte, auch Jungen*- und Mädchen*gruppen möglich

  • regelmäßige Liebessprechstunden für Schüler*innen
  • Elternabende 
  • Institutionelle und Team-Begleitung

  • Begleitung bei der Erstellung von Schutz- und sexualpädagogischen Konzepten


Zur Feinabstimmungen und konkreten Planung kontaktieren Sie mich bitte!